Baila: traditioneller Tanz und Gesang mit portugiesischem Ursprung

 


Bali:

Exorzistische Zeremonie zum Austreiben böser Geister, üblich speziell im Süden; ein Tänzer, meist mit Teufelsmaske, vollführt einen rituellen Tanz zu Trommelmusik, oft mit einer Trance verbunden- spannend, unheimlich.

 

Bambarakanda Falls: die höchsten Wasserfälle des Landes mit 241 m.

 

Batik: seit ca. 1950 auch in Sri Lanka heimische Textilbearbeitung

 

 

 

Bawa, Geoffrey (1919-2003):

weltbekannte Architekten-Legende der Insel. Bawa steht für den Architektur-Stil Sri Lankas des 20.Jahrhunderts. Nach seinem Entwurf und unter seiner Leitung entstanden außergewöhnliche Bauwerke, z.B. Regierungsgebäude, Hotels, Universitäten, religiöse Gebäude und auch private Domizile. Bawa verstand es vorzüglich, den traditionellen Stil mit modernen Elementen zu verbinden und unterschiedliche Baumaterialien kreativ zu verbinden. Wunderschön sind die von ihm gestalteten Parks „Lunuganga“ bei Bentota und

„Brief Garden“ bei Aluthgama.



Viele Bilder zum Werk dieses großartigen Künstlers unter:

 

http://geoffrey-bawa.de/reise.htm

oder

Brief Garden: http://www.fotoreiseberichte.de/srilanka/srilanka_briefgarden.htm

 

Beedi: billige Mini- „Volkszigarre“

 

Betel: das Kauen der Blätter ist Volkssport und ebenso verbreitet wie eklig. Die Konsumenten haben schaurig rote Zähne und speien ständig eine rote Flüssigkeit, die das Schlimmste vermuten lässt. Auch beim Überholen von Bussen ist man nicht sicher.

Die Wirkung des Betels ist leicht berauschend und verdauungsfördernd.

 

 

Bhavana: Buddhistische Meditation

 

 

Bhikkhu: Buddhistischer Mönch, von denen es geschätzte 20.000 in Sri Lanka gibt, übrigens ausschließlich Männer, die 3 verschiedenen Orden angehören. Auch viele Kinder sieht man im Straßenbild in den orangfarbenen oder braunen Mönchsgewändern.

Mönche sitzen auch im Parlament und der politische Einfluss ist relativ groß, da viele Singhalesen streng gläubig sind. Im ethnischen Konflikt des Landes mit den hinduistischen Tamilen war dieser Einfluss nicht immer hilfreich.

 

Bodhi-Baum: der riesige Ficus ist ein Ableger des Baumes, unter dem Buddha erleuchtet wurde und steht in Anuradhapura. Nationalheiligtum!! Gilt zumindest hier als ältester Baum der Welt.

 

 

Botanischer Garten: nahe Kandy, misst 57 ha und geht auf das Jahr 1821 zurück.

                                Im englischen Stil angelegt ist er gut gepflegt und voll mit exotischen Pflanzen aller Art.

 

 

Buddhismus:

70% der Einwohner sind Buddhisten und man kann den B. als Staatsreligion bezeichnen.

Der Einfluß der Religion auf das tägliche Leben ist immer noch immens und damit auch der des Klerus. Die nationale Identität, speziell der Singhalesen speist sich aus der buddhistischen Religion, wie an 

anderer Stelle ausgeführt. So sehr der Lebensstil vieler Menschen dadurch positiv beeinflusst wird, so sehr gibt es auf der anderen Seite auch religiöse Intoleranz, speziell gegenüber Andersgläubigen im Land. Offener Ausdruck ist der Dauerkrieg mit den Tamil Tigers.

 

 

Buduruwagala:

In Fels gehauene, riesige buddhistische Statuen südwestlich von Haputale

 

Büffel: ca. 700.000 in Sri Lanka, die z.B. auf Reisfeldern eingesetzt werden. Sehr wohlschmeckend ist der Büffeljoghurt, Curd genannt.

 

 

Burgher:

 

Bezeichnung für Einwohner mit europäischen Vorfahren, die während der holländischen Kolonialzeit ins Land kamen, zumeist als Beschäftigte der Holländischen Handelsgesellschaft. Unter Ihnen waren auch Deutsche.

Die Burgher-Gemeinde spricht englisch und christlicher Religion. Ihr Anteil beträgt allerdings nur noch 0,3 %- u.a. eine Folge singhalesischen Nationalismus in den 50er Jahren.