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Ceylon: über die Jahrhunderte und unter dem Einfluß
der Sprachen der Kolonialherren und Handelspartner, bekam Sri Lanka viele
verschiedene Namen, so auch Ceilon, Ceilao, Ceylan, Zeilan, Zeylan, Seylan. Der
ursprüngliche singhalesische Name aber war stets „Lanka“- „strahlend schön“. „Sri“ bedeutet soviel
wie gesegnet, gelobt. Andere Namen waren Tambapanni (kupferfarbenes Land) und
abgeleitet Taprobane. Die frühen arabischen Seefahrer nannten die Insel „Serendib“, woraus sich
später der englische Begriff „serendipity“ ableitete. Er beschreibt Erfahrungen
und Entdeckungen, die zufällig und nicht geplant auf einer Reise gemacht
werden. Der alte tamilische Name ist “Ilankai“.
Chaitya: anderer Begriff
für „Dagoba“, die typische Bauform buddhistischer Heiligtümer in Sri Lanka,
siehe Anuradhapura.
In den mächtigen, schüsselähnlichen
Gebäuden mit Spitze werden
Reliquien aufbewahrt. Sie
wurden zumeist aus Lehm-(ziegeln) gebaut und mit Kalk weiß angestrichen.
Chena: ein Waldstück, das
durch Brandrodung für die Landwirtschaft erschlossen wurde
Chetties: Südindische
Einwanderer, die sich vor allem in Colombo als Händler und Bankiers
niederließen. Rund 150.000 leben in Sri Lanka.
Chili: unerlässliches Gewürz bei jeder Mahlzeit. Die
grünen frischen Chilischoten werden von den Srilankern auch gern so gegessen.
Christen: ca. 7,5% der
Bevölkerung sind Christen, sie leben vor allem aus historischen Gründen in den
größeren Städten der Westküste
Chroniken: Sri Lanka verfügt über äußerst umfängliche
Niederschriften seiner Geschichte von der Landung des Stammvaters der Singhalesen 483 v.Chr. bis
in die Jetztzeit.
Die bedeutendste ist die
„Mahavamsa“, die, wie auch alle anderen, von Mönchen im 6.Jahrhundert
niedergeschrieben wurde.
Da sie unter anderem
einen Abschnitt enthält, in der Sri Lanka eigens von Buddha als Hort des
Buddhismus nach seinem Tod auserwählt wird, bietet sie einigen Zündstoff für
den ethnischen Konflikt. Andere buddhistische Texte enthalten übrigens keinen
Hinweis auf Sri Lankas „Auserwähltheit“.
„Citizen Perera“: „Bürger
Perera“, Ottonormalverbraucher, Hinz und Kunz, Herr Müller und Frau Schmidt
Coir: Kokosfaser, genutzt für die Produktion von
Seilen, Matten, Matratzen, Fischernetzen usw.
Curd: Büffeljoghurt,
zumeist mit dem dicken Saft der Kitul-Palmblüte serviert; verkauft wird er
immer noch in Tonschalen auf Märkten
Curryblätter: wichtiges
Gewürz
Cutlets: panierte Klopse
aus Hackfleisch oder –fisch
Dagoba: siehe Chaitya
Dambulla: größter und prächtigster
Höhlentempel des Landes und Bestandteil des Weltkulturerbes
Dana: Essenspende für
Mönche, entweder werden die Speisen in den Tempel gebracht oder Mönche werden
zum Essen eingeladen
De Saram, Rohan:
international bekanntester Musiker des Landes, Cellist
Deutrom, Hilda: Autorin der umfassendsten Bücher über die
Küche Sri Lankas
Devale: originär hinduistischer Schrein zur
Gottesverehrung, auch in vielen buddhistischen Tempeln zu finden und Zeichen des
wechselseitigen Einflusses der beiden Weltreligionen
Dhal: Linsen aller Art
sind wie Reis Basis der Inselküche, äußerst lecker ist ein scharf gewürzter
Linsenbrei, der in olivenförmigen Stücken paniert und gebraten wird, Paripu genannt
Dharma: Lehre Buddhas
Distrikte: zu vergleichen
mit unseren Großkreisen; Sri Lanka ist in 9 Provinzen mit 25 Distrikten
untergliedert
Dondra Head: südlichster
Punkt der Insel 5km östlich von Matara;
Von hier gibt es bis zum
Südpol auf direkter Linie kein Festland mehr
Dravidisch: entgegen den
Singhalesen stammen die Tamilen aus dem südindischen dravidischen Sprach- und
Bevölkerungskreis
Drums: Trommeln sind die
populärsten Musikinstrumente sowohl für den Hausgebrauch als auch für
künstlerische Darbietungen(Kandy
Dance)
Durutha Poya: Vollmondtag
im Monat Januar (Duruthu).
Durutha Perahera: einer
der großen buddhistischen Umzüge, der alljährlich zum Duruthu Poya-Tag im
Rajamahaviharaya Tempel in Kelaniya bei Colombo veranstaltet wird. Der Tempel ist
einer der Top-Sehenswürdigkeiten. Bilder einer Perahera
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