Sri Lanka bleibt ein günstiges, preiswertes Urlaubsland. Allerdings kommt Touristen dabei der Wechselkurs zuhilfe. Für die Bewohner der Insel, die im Durchschnitt 80-90 € verdienen, sieht es da schlechter aus.







Preis in Rs. 2004 Preis in Rs. 2007 Veränderung in %
Artikel






Benzin 51,00 117,00 129,41
Diesel 32,00 75,00 134,38
Kerosin 25,00 68,00 172,00
Gas 13,5 kg 550,00 1285,00 133,64
Milchpulver 110,00 190,00 72,73
Weizenmehl 1kg 22,00 52,00 136,36
1 Brot 12,00 30,00 150,00
Linsen 1kg 60,00 105,00 75,00
Zucker 1kg 35,00 64,00 82,86
Chilli 1kg 120,00 185,00 54,17
Kartoffeln 1kg 34,00 80,00 135,29
1 Ei 4,00 7,80 95,00
Möhren 1 kg 34,00 57,50 69,12







Die Löhne können bei weitem nicht mit den explodierenden Preisen mithalten.
Wie in der Tabelle zu sehen, sind es Dinge des täglichen Lebens, wie Lebensmittel, Gas zum Kochen und natürlich Treibstoffe, die sprunghaft von Monat zu Monat teurer werden. Von Seiten der Regierung kommen nur schöne Worte, ansonsten steht sie der Entwicklung hilflos und untätig gegenüber.
Währenddessen bedient sich die herrschende Klasse schamlos: Ebenfalls seit 2004 stieg das Gehalt eines Parlamentariers von 21.000 auf 54.000 RS, ein Minister verdient jetzt 65.000 statt 26.000, bekommt zusätzlich noch 200.000 RS für Auto und Wohnung. Ein versprochener Infaltionsausgleich für "kleine Staatsbedienstete" wird nur zum Teil gezahlt.
Nicht vergessen darf man, dass rund 20 % der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben, die in Sri Lanka bei rund 3000 Rs (20 €) liegt.


Quelle: Sunday Leader; 23.09.2007